Immunsystem aufbauen und Abwehrkräfte stärken
In unserem täglichen Leben ist das Immunsystem unser stärkster Verbündeter im Kampf gegen Krankheitserreger. Die Fähigkeit unseres Körpers, effektiv auf die Bedrohung durch Bakterien, Viren und andere schädliche Mikroorganismen zu reagieren, verdanken wir diesem komplexen Netzwerk aus Immunzellen und biochemischen Prozessen. Vitamine und Mineralstoffe unterstützen den Körper dabei, ein gutes Immunsystem aufzubauen und die Abwehrkräfte zu stärken. Speziell entwickelte Mikronährstoffpräparate können dabei helfen.
Wie funktioniert unser Immunsystem?
Von alltäglichen Gewohnheiten über Umweltbedingungen bis hin zu Immunerkrankungen – eine Vielzahl von Faktoren kann die Funktionstüchtigkeit unseres Immunsystems beeinträchtigen und den Organismus für Infektionen anfälliger machen. Tagtäglich wird unser Körper mit vielen verschiedenen schädlichen Mikroorganismen konfrontiert. Doch nicht immer kommt es beim Kontakt mit Bakterien oder Viren zu einer Infektion.
Verantwortlich dafür ist unser Immunsystem, die sogenannte „Schutzpolizei“ des Körpers. Ein gestärktes, gesundes Immunsystem schützt den Organismus vor Eindringlingen, indem es rechtzeitig auf diese Gefahren reagiert. Je stärker das Immunsystem ist, desto besser gelingt es dem Körper, Krankheitserreger abzuwehren und Erkrankungen schnell zu überwinden. Eine ausreichende Zufuhr an Mineralstoffen und Vitaminen ist für das Immunsystem bzw. den Erhalt seiner Fähigkeiten unerlässlich.
Physikalische und biochemische Barrieren
Bevor Immunreaktionen im Körper in Gang gesetzt werden, müssen schädliche Eindringlinge die natürlichen Barrieren überwinden, die ihnen den Eintritt in den Organismus erschweren. Darunter verstehen wir alle äußeren und inneren Oberflächen des Körpers. Haut und Schleimhäute bilden somit den ersten Schutzwall gegen Keime, Bakterien oder Viren.
Diese Barrieren werden von mehreren Mechanismen unterstützt:
- Körperflüssigkeiten: Speichel, Tränenflüssigkeit und Urin enthalten bakterienhemmende Enzyme.
- Magensäure: zerstört einen Großteil der Keime, die über die Nahrung in den Körper gelangen.
- Schleim in den Atemwegen: sorgt dafür, dass Keime an den Flimmerhärchen haften bleiben und mit deren Hilfe wieder abtransportiert werden.
- Reflexe wie Niesen und Husten: helfen dabei, schädliche Keime wieder nach außen zu befördern.
Angeborene, unspezifische Zellreaktion
Gelingt es den Keimen, in den Körper einzudringen, werden sie anhand bestimmter Eiweiße auf ihrer Oberfläche meist rasch vom Immunsystem erkannt. Spezielle Immunzellen wie Phagozyten (sogenannte Fresszellen) machen sie dann unschädlich. Dabei handelt es sich um Bestandteile der weißen Blutkörperchen, die Krankheitserreger und Fremdstoffe aufnehmen und zerstören. Zu den Immunzellen gehören außerdem natürliche „Killerzellen“, die sich auf virusinfizierte Zellen spezialisiert haben und diese erkennen und bekämpfen.
Diese Abwehrzellen werden von mehreren Eiweißstoffen (Enzymen) unterstützt, die sich gegenseitig aktivieren und zu einer Art Kettenreaktion führen. Ihre Aufgabe ist unter anderem, Krankheitserreger zu erkennen, als Ziel für Fresszellen zu markieren und weitere Abwehrzellen aus dem Blut anzulocken.
Erworbene, spezifische Abwehr
Wenn Krankheitserreger eindringen, wird auch das spezifische Abwehrsystem als Unterstützung für die angeborene Immunabwehr aktiviert. Es funktioniert etwas langsamer, dafür richtet es sich gezielt gegen bestimmte Eindringlinge. Damit das klappt, muss der Erreger jedoch zuerst erkannt werden – das ist auch der Grund, weshalb die spezifische Abwehr etwas verzögert reagiert und länger braucht, um ihre Wirkung zu entfalten.
Dafür hat sie aber wesentliche Vorteile: Sie kann zielgerichtet gegen spezifische Erreger vorgehen und sich Angreifer „merken“. Bei erneutem Kontakt reagiert sie sofort und kann die Keime rascher eliminieren, sodass eine Erkrankung viel milder verläuft oder gar nicht erst auftritt. Dann gilt man als „immun“ dagegen.
Was schwächt das Immunsystem?
Nicht immer funktioniert das Immunsystem so, wie es soll, und manche Menschen leiden häufiger unter Infekten als andere. Das kann verschiedene Ursachen haben.
Physiologische Infektanfälligkeit
Physiologische Infektanfälligkeit bezieht sich auf die normale, natürliche Anfälligkeit eines Organismus gegenüber Infektionen. Sie ist ein integraler Bestandteil der normalen Funktionsweise des Immunsystems. Bei Neugeborenen ist das Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift, während es bei älteren Menschen tendenziell geschwächt ist. Trotz dieser erhöhten Anfälligkeit für Infektionen ist der Körper in der Lage, sich im Rahmen seiner normalen physiologischen Reaktionen anzupassen. Er kann die Präsenz von Erregern erkennen und effektiv gegen sie ankämpfen.1
Immunsystem bei Kindern
Bereits von Geburt an verfügen wir über alle wichtigen Abwehrgrundlagen. Allerdings ist das Immunsystem von Kindern noch nicht vollständig ausgebildet. Erst durch den Kontakt mit unterschiedlichen Erregern entwickelt es sich und lernt stetig weiter.
Kinder – vor allem Kleinkinder – leiden darum besonders häufig an Infektionskrankheiten. In der Krabbelstube oder im Kindergarten kommen sie mit einer Vielzahl von Keimen in Berührung. Der Kontakt mit Krankheitserregern ist jedoch erforderlich, damit das kindliche Immunsystem trainiert und ein Immungedächtnis aufgebaut werden kann.
Ein effektives Immunsystem ist für Kinder essenziell. Daher sollte zur Stärkung der Abwehrkräfte von Anfang an auf eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen, viel Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Schlaf geachtet werden.
Wie ändert sich das Immunsystem im Alter?
Mit zunehmendem Alter nimmt die Leistungsfähigkeit des Immunsystems immer mehr ab. In der Fachwelt spricht man von der sogenannten Immunoseneszenz. Dadurch kann es einerseits zu einer erhöhten Infektanfälligkeit und andererseits zu einem schwereren Verlauf bei akuten Infektionskrankheiten kommen. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Impfstoffe eine geringere Wirksamkeit zeigen.
Ein wesentlicher Grund für die Alterung des Immunsystems ist die im Laufe des Lebens entstehende Zurückbildung des Thymus, eines wichtigen Organs im Brustkorb. Dieser ist für unser Immunsystem besonders bedeutsam, da er für die Ausreifung der T-Zellen verantwortlich ist. Diese wiederum spielen eine wichtige Rolle bei der Produktion von Antikörpern. Daher sind ein gesunder Lebensstil und eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen im fortgeschrittenen Alter unerlässlich.
Pathologische Infektanfälligkeit
Bei pathologischer Infektanfälligkeit ist das Immunsystem aufgrund verschiedener Faktoren geschwächt, zum Beispiel durch Krankheiten, genetische Defekte oder externe Einflüsse wie Medikamente.
Konkrete Beispiele für pathologische Infektanfälligkeit findet man bei Personen mit Immundefizienz wie HIV/AIDS, bei solchen, die eine immunsuppressive Therapie erhalten, beispielsweise nach einer Organtransplantation, wie auch bei Personen mit bestimmten genetischen Erkrankungen, die das Immunsystem beeinträchtigen. Betroffene müssen medizinisch behandelt werden, um das Risiko schwerer Infektionen zu mindern und die zugrundeliegende Ursache effektiv zu behandeln.1
Gründe für ein geschwächtes Immunsystem im Überblick
- Stress
- ungesunder Lebensstil
- Schlafmangel und Schlafstörungen
- mangelnde Bewegung
- Alkohol und Nikotin
- chronische Erkrankungen
- Autoimmunkrankheiten
- Übergewicht
Wie kann ich mein Immunsystem natürlich stärken?
Sofern keine krankhafte (pathologische) Infektanfälligkeit vorliegt, lässt sich ein geschwächtes Immunsystem oft mit einfachen Maßnahmen aufbauen. Ein gesunder Lebensstil und regelmäßige Bewegung stellen wichtige Voraussetzungen dar: Sie aktivieren die körpereigene Immunabwehr und helfen dabei, dass gesundheitsschädliche Veränderungen im Körper schneller entdeckt und beseitigt werden.
Abwehrkräfte stärken: Welche Vitamine für das Immunsystem?
Eine ausgewogene Ernährung gehört zu einem gesunden Leben dazu. Die Auswahl unserer Nahrungsmittel wirkt sich unmittelbar auf die Funktionstüchtigkeit des Immunsystems aus. So legen zahlreiche Studien2 nahe, dass bestimmte Mikronährstoffe die Funktion des Immunsystems positiv beeinflussen können. Besonders gut erforscht sind die Vitamine C und D sowie Zink, die für die normale Funktion des Immunsystems unerlässlich sind. Ihre regelmäßige Zufuhr kann helfen, ein schwaches Immunsystem zu stärken, um den Körper möglichst gut gegen Infektionen wie z. B. eine Erkältung zu wappnen.
Nahrungsergänzungsmittel für das Immunsystem
Im stressigen Alltag gelingt es nicht immer, alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe über die Nahrung aufzunehmen. Um Betroffenen dabei zu helfen, eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen sicherzustellen, können sie auf speziell entwickelte Vitaminpräparate für das Immunsystem zurückgreifen.
Supradyn® IMMUN: Abwehrkräfte unterstützen bei Erwachsenen
Supradyn® IMMUN Brausetabletten wurden speziell für die Unterstützung der Abwehrkräfte bei Erwachsenen entwickelt. Sie enthalten hochdosiertes Vitamin C, Vitamin D und Zink und unterstützen mit dieser Mikronährstoffkombination gezielt die 3 Verteidigungslinien des Immunsystems.
Supradyn® Kids&Co IMMUN: die fruchtige Alternative für Groß & Klein
Schon für Kinder ab 4 Jahren gibt es diese besonders gut schmeckenden Präparate, die wichtige Vitamine und Mineralstoffe für starke Abwehrkräfte enthalten. Als lustige IMMUN Gummies und IMMUN Toffees mit Orange-Sanddorn-Geschmack sind sie in der Apotheke erhältlich, unterstützen das Immunsystem und schmecken der ganzen Familie.
1 https://www.netdoktor.de/symptome/infektanfaelligkeit/
2 Gombard et al. A Review of Micronutrients and the Immune System–Working in Harmony to Reduce the Risk of Infection. Nutrients 2020, 12, 236